So, nun ist ein weiterer Stoff vom letzten Stoffmarkt (2006) vernäht worden. Ich fand diesen Stoff immer schon super schön, konnte aber keinen Schnitt finden, der mir und Zaubermaus gefiel. Nachdem ich nach langer Zeit wieder einmal die Stenzohefte durchgeschaut habe, fiel mir das Kleid Nummer 2, in der Ausgabe vom Sommer 2005, ins Auge. Nachdem es für gut befunden wurde, nahm ich mir die Zeit um meine Tochter auszumessen und mit der Tabelle zu vergleichen. Dieses Kleid wurde nun in der Weite der Grösse 104 und in der Länge der Grösse 116 zugeschnitten und genäht.
Der Stoff war ein bischen speziell zum Nähen, denn die Blumen sind mit Knöpfe auf dem Stoff befestigt und so mussten einige weggeschnitten werden und später wieder angenäht. Ich finde den Schnitt total pfiffig mit den verschiedenen Längen, dem asymetrischen Ausschnitt und dem Taillenband welches mit Trägerschnallen verschlossen wird. Ansonsten lebt das Kleid von seinem schönen Stoff. Verändert hab ich nichts. Lediglich den Reissverschluss hab ich in die hinter Mitte verschoben. Da mir diese Stenzoausgabe so gut gefällt näh ich daraus noch einen rückenfreien Overall. Den will sie aber wieder in ihrer Lieblingsfarbe... rosa...
So, nun sind wir soeben vom Stoffmarkt zurück gekehrt. Es war wieder einmal mehr ein erlebnisreicher Tag. Am Morgen ist alles voll Näherinnen, die sich die Stoffe gegenseitig aus der Hand zerren, doch nach dem Mittag wird es ruhiger und es beginnt Spass zu machen. Dann macht es auch Sinn, sich die gewünschten Stoffe zu kaufen und sich mit den Verkäufer nett zu unterhalten.
Wir waren kurz vor elf Uhr da und der Stephanplatz war proper voll mit Leute. Wir schlenderten zuerste einmal über den Markt und machten uns ein Bild von all den schönen Stoffe, danach assen wir in einem Café gemütlich etwas zu Mittag und erst danach machten wir uns ernsthafte Gedanken zum Stoffkauf. Gestern Abend hab ich mir all die gewünschten Nähprojekte kopiert und die Stoffangaben zum Foto geschrieben, so konnten wir uns von Stand zu Stand durchschlagen um was schönes zu finden. Doch es gab nicht alles, was ich brauchen würde oder kaufen wollte. Aber irgend ein Shop wird schon noch was für mich übrig haben. Der wichtigste Grund für unsere Reise waren Vorhänge. Wir brauchen dringend solche vor die Fenster. Da unsere Vorhänge Beine gekriegt haben und aus den Tiefen des Einlagerungsraumes geflüchtet sind, müssen neue her. Und was soll ich sagen, wir haben super schöne gefunden. In jedes Zimmer eine andere Farbe, dafür gibt es für den Moment nur dünne. Wenn wir dann mal das Gefühl haben sollte, werden wir uns Gedanken über Schals auf jeder Seite machen. Aber im Moment wollen wir mal einen Blickfang von aussen vor die Fensterfronten. Gegen Abend hin, war es teilweise schon fast leer, so dass unser kleine Fotograph noch einige Fotos machen konnte. Ein paar Fotos möchte ich euch nicht vorenthalten.
    
Damit ich am Samstag mit ruhigem Gewissen an den Stoffmarkt in Karlsruhe gehen kann, müssen noch einige Stöffchen vernäht werden. Zwei habe ich soeben aus dem Tumbler gezogen, wo er hoffentlich seine endgültige Form und Grösse fand. Und ein Kleid hab ich gestern schon zugeschnitten, muss also nur noch genäht werden. Damit ihr euch etwas unter dem Stoffmarkt vorstellen könnt, hier ein Foto vom letzten Jahr! Cool oder?
Heute hab ich zwar genäht, jedoch nichts für mich. Meine Schwester war da und ich hab ihr bei einer Jacke geholfen. Und bei dieser Gelegenheit hat mein Patenkind gleich noch angemeldet, dass sie auch so ein tolles Kim Possible Turnzeug haben will. So und nun gehe ich ins Bett und träume von Stoff, in allen erdenklichen Farben und Mustern... 
Eigentlich wollte ich euch schon seit einiger Zeit die fertige Indianerjacke zeigen. Christian war sehr froh darum, denn die letzten Tage in Memphis waren saumässig kalt. Aber dafür sind schöne Fotos entstanden, schaut mal her:   
Na, wie findet ihr die Jacke? Die Stoffe hat er sich in meinem Lieblingsladen 'Hancock Fabric Store' selber ausgesucht. Ach, warum gibt es diesen Laden nicht auch bei uns in der Schweiz  Für alle die es interessiert: Damit nicht zwei Reisser auf der gleichen Seite sind müssen 'reversible zipper' verwendet werden. Die Reissverschlüsse die in Wendejacken verarbeitet werden, leider weiss ich nicht, wie die auf Deutsch heissen (vielleicht ja gleich?). Die Weste muss gefüttert sein, damit man beim Futter einen Streifen von ca. 3cm abschneiden kann. Danach hab ich einen Stoffstreifen zugeschnitten, welcher diesem Streifen entsprach, jedoch mit Nahtzugaben. Da die Fleecejacke ja schon fertig war, musste ich nun darauf achten, wo ich welchen Teil des Zippers nehme, damit ich nicht zwei Reisser auf einer Seite habe und auf der anderen gar nichts... Danach hab ich mich zuerst an den Innentaschen - auf dem zweiten Foto (Achtung ist unscharf!) kann man es ein wenig erkennen, unten ist eine Handytasche und oben eine normale Brusttasche - ausgelebt und danach das Futter mit dem Aussenteil verstürzt und normal weitergenäht. Die Weste ist übrigens eine Nummer grösser, damit sich vorne nichts zerknautscht beim zusammen-reissverschlussen der beiden Jacken. Christian hat nun seine Jacke, wie er betont und er meint, dass er nie mehr eine kaufen wird, denn meine seien besser. Übrigens hat er eine, von mir, bestickte Hose an. Da sind ebenfalls Kachinas drauf, aber auch Masken.
Heute hatten wir sehr viel Besuch was super schön war, doch auch anstrengend. Darum erstaunt es nicht, dass ich am Abend etwas für mich machen wollte und einige Zeit vor der Nähmaschine verbrachte. Zuerst stickte ich nochmals eine Kim - doch dieses Mal auf das Vorderteil des Turnshirtes. Das Sticken ging eine Stunde, denn das Motiv ist ziemlich gross. Danach musste noch was drauf, denn einfach "nur" eine Kim fand ich zu öde - darum ist nun der Possible-Spruch schlechthin drauf.
Danach nähte ich den Rest mit meiner Over-/Coverlock Maschine, die ich gerade erst von der Reperatur zurück gekriegt habe - sie läuft nun wieder super und es macht tierisch Spass mit ihr zu arbeiten. Kein Murren beim Covern über die Seitennähte - himmlisch  Ja und nun - Tatarata Zaubermaus neues Outfit zum Turnen: Das Shirt ist noch nicht gebügelt, darum wellt es sich am Saum ein wenig. Die Schnitte sind aus der Frühjahrsottobre 2007 und zwar das Shirt Nummer 35 und die Hose Nummer 36. Die Schnitte sind sehr, sehr einfach zu nähen und gehen auch wahnsinnig schnell. Ich habe beide Teile ohne Nahtzugaben zugeschnitten, da Ottobre eher weit geschnitten ist. Die Covernähte am Shirt sind in dunkelrot, die gleiche Farbe wie die Hose und der Halsbund - leider kann man es auf dem Foto nicht erkennen. Mein Mann findet, dass es "voll profimässig" aussieht und ich bin auch mächtig Stolz auf diese Teile. Bin schon ganz gespannt, was unsere Zaubermaus morgen früh dazu sagen wird...
Kim Possible ist eine Actonheldin von Disney.
Eigentlich wollte sie ein bisschen Geld verdienen mit Babysitten, Rasen mähen, Hunde Gassi führen oder mit ähnlichem Zeugs, darum hatte sie dazu geschrieben. 'Ich kann alles' (auf ihrer eigenen Homepage). Seither melden sich Leute, die ein Problem haben. Also hilft sie und rettet die Welt, das ist Kim Possible... So beginnt jedes Hörbuch und wir hören es den ganzen Tag hunderte Male. Also erstaunt es nicht, dass auf die neuen Turnhosen eine Kim drauf musste. Nachdem ein Abend für das Stickmotiv drauf ging und der Probestick super aussah, habe ich mich an die Hose rangewagt. Der Schnitt ist aus der Ottobre, da unsere Tochter nun zu der XS-Klasse gehört, habe ich den Schnitt ohne Nahtzugaben geschnitten, aber es ist immer noch viel zu weit, doch zum Turnen muss es reichen... den Overlocknähte auftrennen mag ich nicht, das ist stundenlange Arbeit...
Ja und in den nächsten Tagen folgt noch ein Shirt auch mit einer Kim ob es nochmals die gleiche ist, wissen wir noch nicht. Mal sehen. Aber es muss drauf stehen: "Was steht an?" Denn so meldet sich Kim am Kimunikator, das ist so ein Teil worüber sie sich mit einem Compifreak names 'Wade' unterhalten kann, von welchem sie Hilfe bekommt. Dieser Kimunikator signalisiert mit einem 'Bibibibip', dass Wade ihr etwas sagen will/muss...
 Am sechsten April sind wir das achte Mal Tante und Onkel geworden. Der kleine Beno kam via Keiserschnitt auf die Welt. Doch es geht allen gut. Am Mittwochnachmittag dürfen wir den kleinen Sonnenschein mit eigenen Augen sehen. Wir freuen uns schon riesig darauf. Damit ihr den kleinen Spross auch sehen könnt, habe ich hier ein Foto von der Babygalerie der hauseigenen Homepage des Kantonsspital Aarau eingefügt. (www.ksa.ch) Ist er nicht süss? Christian ist Patenonkel von diesem süssen Kerl geworden und freut sich riesig auf die neue Aufgabe. Und wir freuen uns natürlich mit ihm mit!
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