Nachdem wir nun in Cárdenas zum ersten Mal das schützende Hotel verlassen hatten, machten wir uns auf den (langen) Weg in Richtung Remedios. Diese einladende Stadt liegt in der Mitte von Kuba, nördlich von Santa Clara. Weil wir einige Stunden mit dem Auto vor uns hatten, nahmen wir uns vor, die Fahrt zu einem Erlebnis zu machen. Dies war auch der Grund, warum wir gleich als erstes einen Umweg über San Miguel de los Baños machten. Die Stadt war mal ein bekannten Kurort, verkam dann aber in den letzten Jahrzehnten immer mehr zu einer Geisterstadt. Immer noch eindrücklich ist aber die Ruine des einstmals luxuriösen Grand Hotels.
After we had left the confines of a hotel in Cárdenas we went on the (long) road to Remedios. This inviting city is located in the centre of Cuba, north of Santa Clara. Since we faced several hours in the car, we decided to make this trip a special experience. For this reason we started with a detour to San Miguel de los Baños. This town once was a famous health resort and spa but became sort of a ghost town in recent decades. However, the ruin of the once luxurious Grand Hotel is still very impressive.





Die Reise führte uns dann über Colón (wo wir unsere knurrenden Mägen mit einem Hühnchen besänftigten) und die Umgebung von Santa Clara mit einigen Umwegen zu unserem Tagesziel. Die Lokomotive unterwegs trafen wir übrigens in einem kleinen Nest mit dem illusteren Namen 'George Washington' 
The road led us via Colón (where we calmed down our hungry stomachs with some fried chicken) and the outskirts of Santa Clara with a few dead ends to our destination. The engine by the road we met in a tiny village by the illustrious name 'George Washington' 


Eindrücklich fanden wir vor allem die tolle Landschaft unterwegs. Palmen, so weit das Auge reicht und dazwischen allerlei Weide- und Ackerland. Am spannendsten fanden wir die Reisfelder, welche tolle Foto-Sujets abgaben.
We enjoyed the landscape around us greatly. Palms stretch to the horizon and in between there are patches of grass and farmland. But most facinating we found the rice fields which made for great photos opportunities.




Alleine ist man übrigens auch nie. Man trifft eine Menge netter Leute unterwegs - wenn auch meist ohne Auto. Wir hätten uns nie vorgestellt, wie viele Leute mit Fahrrädern oder Pferden in Kuba unterwegs sind 
On the road you're never alone. You meet a lot of nice fellow travellers - though most of them without a car. We would never have imagined, how many people travel by bikes or horses in Cuba 



Gegen Abend schafften wir es dann doch noch nach Remedios. Mit unserem Spanisch ging es langsam ein wenig besser und so fanden wir eine tolle Unterkunft mit äusserst freundlichen Gastgebern, die uns mit einem gewaltigen Nachtessen verwöhnten.
By the end of the day we finally made it to Remedios. Our Spanish was getting a bit better and so we found a great place to stay with incredibly friendly hosts who treated us to a huge and hugely delicious dinner.