Satin bezeichnet nicht ein Material sondern eine Webart! Satin wird speziell gewebt, damit sich eine stark glänzende Oberseite und eine matte Unterseite ergibt. Je nach verwendetem Material kann der Soff leicht oder schwer, aber auch matt oder stark glänzend sein. Auch können die Eigenschaften des Stoffes sehr unterschiedliche sein. Er kann schön fliessen oder eher steif sein.
Zum Weben des Stoffes wird vor allem Seide, Viskose oder Polyester verwendet, da diese Fasern den Glanz zusätzlich steigern können. Satin kennt man vor allem für Abendkleider und Unterwäsche; er wird aber auch gerne für Bettwäsche verwendet.
Zuschneiden:
- Wenn es ein Baumwoll- oder Seidensatin ist, vor dem Zuschneiden waschen, wenn es ein Polyestersatin ist, kann darauf verzichtet werden.
- Es empfiehlt sich, keine Stecknadeln zu benützen, da diese Löcher im Stoff hinterlassen können. Ich empfehle die Verwendung von Fixiergewichten. Zum Fixieren können Steine, gefüllte kleine Gläser oder andere Gegenstände benützt werden.
- Eine scharfe Schere oder Rollschneider benützen.
- Alle Teile in der gleichen Stoffrichtung zuschneiden, da es ansonsten zu einer Veränderung des Schimmers kommen kann.
- Je nach Satinstoff sollten die Hände gut gepflegt sein, damit man mit der rauhen Haut nicht an dem edlen Stoff hängen bleibt.
Einlage:
Für leichte Stoffe ist eine Einlage geeignet, die sich bei niedriger Temperatur aufbügeln lässt.
Nähen:
Beim Nähen sollte eine dünne Nadel genommen werden. Hier hat man die Auswahl von Microtex (keine Ausbuchtung beim Nadelöhr) oder normaler Nähnadel (60er).
Faden:
Als Nähfaden wir ein 120er empfohlen. Bitte darauf achten, das es ein reissfester Faden ist! Ev. Fadenspannung und Füsschendruck anpassen.
Es empfiehlt sich auf einem Reststück den Faden, die Nadel sowie Stecknadeln auszutesten.
Pflege:
- Immer mit einem Tuch bügeln, und dies nur wenn es nötig ist! Wasser hinterlässt Flecken.
- Mit Fein- oder Wollwaschmittel in einem Schonwaschgang waschen.
- Den Stoff nicht mit eingecremten Händen anfassen - auch diese hinterlassen Flecken!
Satin doesn't designate a material but a certain texture! Satin is woven in a special way, so that it is shining intensely on the upper surface and has a matte lower surface. Depending on the used material the fabric can be very light or rather heavy, but can be matte or very shining too. The properties of different tissues can be significant, from blurred to rather stiff.
For this fabric the industry uses silk, rayon or polyester. These fibres give the fabric its brightness. Satin is primarily used for evening dresses and underwear but but is also popular as bedding.
Cutting:
- When you work with a cotton or silk satin a prewashing is needed. When you work with an polyester satin this doesn't need a prewashing.
- I recommend to cut the pattern pieces without pins. They could leave holes in the fabric. I use weights to fix the pieces on the fabric. You can take stones, filled glasses or anything suitable in your household.
- Use sharp scissors or a roller cutter!
- Cut all pattern pieces lined in the same direction, so that the shining of the fabric is the same for all pieces.
- Make sure, that you have well-cared hands, so that the craggy skin doesn't get caught in the fabric.
Fabric lining:
For light fabrics a lining is advised which you can iron-on at a lower temperature.
Sewing:
For sewing you need a fine needle. A microtex (they don't have a convexity at the eye of a needle) or a regular needle in size 60.
Thread:
- A Thread in size 120 is very good - make sure, that you use tear-resistant thread.
- Maybe you need to adjust yarn tension and foot pressure.
- Test your thread, needle and pins on an spare piece of fabric.
Care:
- Please use a drapery for ironing. Water leaves stains on the fabric!
- Wash your fabric with laundry detergent and use the special care cycle.
- Don't touch the fabric with greasy hands - it would leave stains on the fabric!