Dieses Wochenende hatten wir Besuch aus Deutschland oder besser aus Rosenheim. Am Samstag war es sehr schön und auch warm, so dass wir nach Luzern fuhren. Die Männer besuchten das Verkehrshaus. Da gastiert im Moment eine Ausstellung über den Schweizer des Jahres 2005 - wisst ihr wer das ist? Nein?
Also es ist Peter Sauber und im Verkehrshaus gibt es eine Sonderausstellung über sein Leben und Wirken als Rennstallbesitzer - genau das Richtige für unsere Männer.
Wir machten in der Zwischenzeit einen Halt bei Heini, um ein feines Stück Torte zu schlemmen und kauften dann einige Kleider für unsere Kinder. Danach trafen wir uns wieder mit unseren tollen Männern und schauten uns das Löwendenkmal und die Stadtmauer an. Die Stadtmauer ist noch fast ganz erhalten (nur die östlichen 40 Meter fehlen) und besteht aus neun Türmen. Von den Türmen aus hat man eine geniale Aussicht auf die Reuss mit der Jesuitenkirche, sowie der Altstadt.
Damit die Schulkinder die Namen der Türme nicht verlernen gibt es einen Spruch und der geht so:
"Nölli-Männli lueg is Land, wach uf Zyt, scherms Polver met em Allewende-Dächli."
Der sterbende Löwe des Löwendenkmales erinnert an den Untergang der Schweizergarde beim Sturm auf der Tuillerien 1792. Die Inschrift lautet:
Der Treue und Tapferkeit der Schweizer, 10. August, 2. und 3. September 1792, Dies sind die Namen derjenigen, welche, um den Treueid nicht zu brechen mit grösster Tapferkeit kämpfend und fielen. Und danach kommen alle Namen der Offiziere und Soldaten, die gefallen sind.
Nach unserem leckeren Essen auf dem Schiff liefen wir über die Kappelbrücke zurück zum Auto. So hatten wir alle wichtigen Touristenattraktionen von Luzern gesehen.
Am nächsten Tag war es leider nicht mehr schön, so dass sie sich nach dem Frühstück schon wieder auf den Heimweg machten. Aber auch so bleibt uns das Wochenende in guter Erinnerung, denn es war sehr schön und lustig.